Auf dieser Seite möchte ich euch meine geliebten Hunde vorstellen. Für mich waren und sind sie die besten, schönsten
und liebsten Hunde der Welt.
Das war mein erster Hund Nero. Nero war ein Schäfer/Appenzeller/Doggemischling. Von ihm lernte ich sehr sehr viel. Er war 10
Monate alt, als sein Vorbesitzer ihn ins Tierheim gab. Anscheinend mit der Begründung, dass dieser Hund zur Bewachung seines Hofes nix
taugen würde. Als ich Nero zu mir nahm, musste ich keine Angst mehr haben, denn er bewachte alles, und hauptsächlich mich. Mit ihm machte ich eine Rettungshundeausbildung. Diese brach ich nach knapp einem Jahr wieder ab, weil dies zu aufwendig wurde. Dafür sind wir im Hundesport hängen geblieben. Mit Nero machte ich über viele Jahre schöne Prüfungen, er war einfach ein toller Hund. Mit etwa 9 Jahren erkrankte er an Athrose. Bei ihm war das altersbedingt. Athrose ist unheilbar, aber behandelbar. Nach dieser Diagnose schickte ich meinen Bub in seinen wohlverdienten Ruhestand. Im Alter von 10 Jahren musste ich ihn schweren Herzens erlösen, da die Schmerzen immer stärker wurden, und die Medikamente nichts mehr halfen. In meinem Herzen lebt er ewig weiter. Ich vermiss meinen Bub immer noch sehr.
Das ist meine Angel. Nach Nero´s Tod war für mich klar, dass ich wieder einen Hund haben wollte. Also machte ich mich wieder auf die Suche. Ich fragte bei unserem Tierheim nach, und da wurde ich sehr unsanft abgewimmelt. Da für mich aus finanziellen Gründen kein Rassehund in Frage kam, suchte ich nach einem Mischling. So half mir eine liebe Freundin, deren Bekannte in Spanien ein Tierheim leitete.Sie stellte den ersten Kontakt zur Tierheimleitung her. Dann schickte diese mir Bilder, der verschiedensten Hunden per mail zu mir. Und da war meine Angel dabei. 10 Tage später war sie bei mir zuhause. Sie war eine sehr aufgeweckte junge Dame, die mein Leben und vorallem meine Wohnung komplett auf den Kopf stellte. Ich war sehr glücklich mit ihr. Doch mit 15 Monaten wurde das Glück sehr stark getrübt. Angel wurde auf diverse Mittelmeerkrankheiten getestet, da es ihr auf einmal sehr schlecht ging ( Erbrechen, Durchfall, Fieber, Haarausfall usw.). Und der Tierarzt stellte dann Leishmaniose fest. Gebt im Google mal Leishmaniose ein, dann kommt ihr zu den verschiedensten Foren, wo erklärt wird was Leishmaniose bedeutet. Kurz erklärt: Es ist eine parasitäre Erkrankung, die durch die sogenannte Sandmücke übertragen wird. Diese ist bis heute noch nicht heilbar, aber mittlerweile kann man sie gut behandeln. Angel bekam den Wirkstoff Allopurinol in Form von Tabletten. Damit konnten wir die Krankheit etwas eindämmen. So konnte sie fast 3 Jahre symptomfrei und schmerzfrei ein normales Hundeleben führen. Allerdings schädigten die Tabletten mit der Zeit ihre Nieren. Im Alter von 4 einhalb Jahren erlitt sie ein akutes Nierenversagen. Für eine OP war ihr Immunssystem zu schwach, sie hätte die Narkose nicht überlebt. Also musste ich sie ganz schweren Herzens gehen lassen. Dies fiel mir unsagbar schwer. Denn ich hab immer mit ihr gelitten, wenn sie einen Krankheitsschub hatte. Ich wich ihr nicht von der Seite. Sie hätte das selbe auch für mich getan. Da bin ich mir sicher. Meine Angel lebt in meinem Herzen weiter. Sie hat ein ganz besonderen Platz darin gefunden.
Das ist meine Katie. Da ich mit Angel sehr viel Pech hatte ( was die Gesundheit des Hundes betraf), wollte ich kein Risikomehr eingehen, und einen Hund aus dem eigenen Lande haben. So kam ich sehr schnell zu meiner Katie. Sie ist im Silbertal/Montafon geboren.Ihre Kinderstube hatte sie auf einem winzigen Bauernhof, und zwar dort, wo Fuchs und Hase einander gute Nacht sagen. Das heißt, Katie ist sehr reizarm aufgewachsen. Als sie mit ca.12 Wochen zu mir kam, war das für sie fast sowas wie ein Kulturschock. Bei mir fahren ständig Autos herum, und es herrscht wesentlich mehr Lärm, als auf dem kleinen verschlafenen Bauernhof. Katie musste sich sehr schnell daran gewöhnen. Übrigens ist sie eine ganz besondere Mischung. Und zwar steckt in ihr ein Bayrischer Gebirgsschweißhund und ein Appenzeller Sennhund drin. Manchmal ist das eine sehr prikäre Mischung. Aber ansonsten ist meine kleine Maus eine ganz brave und liebe Hündin. Sie ist zwar immer noch in verschiedenen Situationen unsicher, aber sie hat sich da schon schwer gebessert. Mit ihr mache ich auch Hundesport. Das gibt ihr Selbstvertrauen, und baut sie auf. Das merke ich beim alltäglichen Spaziergang. Vieles, wovor sie früher Angst hatte, läßt sie jetzt kalt.Trotzdem wird sie nie eine wesensstarke Hündin sein. Sie orientiert sich sehr stark nach mir. Das ist auch weiter nicht schlimm. Im letzten Jahr (2010) wurde Katie auf HD geröngt, weil sie plötzlich nicht mehr über die Hürden springen wollte. Ich hatte von vorn herein das Gefühl dass sie doch HD hat. Leider hatte ich Recht. Auf der rechten Hüfte hat sie schwere HD und auf der linken leichte. Zudem ist noch dazu gekommen, dass sie das sogenannte Pferdeschwanzsyndrom hat. Bei Gelegenheit werde ich hier noch ein paar Infos über diese Krankheiten bereitstellen. Ntaürlich war ich geknickt, schon wieder ein kranker Hund. Aber Katie ist eine Kämferin, so wie ich. Mit Hilfe der Medikamente, kann sie ein ganz normales Hundeleben führen ( mit ein paar Einschränkungen).Ich liebe meine Katie sehr. Sie ist mein ständiger Begleiter. Und da wir noch einige tolle Turniere vor uns haben, werd ich euch hier auch immer wieder mal was berichten.